The Savage Eye

Oslo, Norway
Photo © neo.studio
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Interior Designers
neo.studio neumann schneider architekten
Address
Munch Museum, Oslo, Norway
Year
2022
Innenarchitekt
neo.studio neumann schneider architekten PartG mbB
Größe
800 qm
Leistungen
Architektenleistungen Exponatpräsentation Grafische Gestaltung
Planungszeit
Dezember 2019 – Februar 2022
Eröffnung
Februar 2022

Das neue Munch Museum in Oslo zeigt eine spektakuläre Auswahl an hochkarätigen Werken des Surrealismus und Symbolismus, u.a. von Salvador Dalí, Auguste Rodin, Louise Bourgeois, Max Ernst, Edvard Munch und Pablo Picasso, in einer Ausstellung, die die grenzenlose Welt des Unbewussten erforscht. Die ungewöhnliche Ausstellung beschäftigt sich in einem Parcours von sieben unterschiedlichen Themenräumen mit Träumen, Automatismus, Körperfetisch, Sex, Mythos, Natur und Wahnsinn.

Im Vordergrund steht dabei jeweils das Unbewusste und das Selbst. Eine Abfolge von schwarzen und weißen, unterschiedlich inszenatorisch geprägten Räumen unterstütz dabei die Themen der Ausstellung, die sich bewusst und kontrastreich von den üblichen konventionellen Präsentationsformen in Kunstausstellungen absetzen, ohne dabei das Thema des Unbewussten auch in der Inszenierung zu verlassen. Direkt oder unbewusst können die eingesetzten Gestaltungselemente und Materialien so auch erlebt werden. Das Thema des Unbewussten im Traum findet sich z.B. in schräg eingestellten Wandscheiben mit „raumauflösenden“ weiß-transluzenten Fadenvorhängen wieder. Schräg in den Raum eingestellte Wandscheiben mit schwarz spiegelnden seitlichen Aussparungen verweisen auf das Verborgene, auf die Zwischenbereiche des Bewusstseins. Ein gefliester Raum bildet eine mögliche Analogie zu einem Schlachthaus im Zusammenhang mit der zum Teil drastischen Darstellung weiblicher Körper. Kettenvorhänge werden im Bereich der sexuellen Begierden und Perversion raumbildend und inhaltlich eingesetzt. Ein Wald aus weißen Stangen bindet das Thema Natur in die Ausstellung ein. Die Ausstellung endet mit dem Bereich „Haunted Identities“ und der Skulptur „The Doll“ von Hans Bellmer auf einem Podest aus Chromstahlspiegeln.

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